Der Arbeitsmarkt im Wirtschaftsjournalismus hat sich verändert. Während vor gut vier Jahren selbst für klassische Redakteursstellen ohne Führungsverantwortung Personalberaterinnen eingeschaltet wurden, stellen Verlage inzwischen gezielter ein.
„Verlage stehen wirtschaftlich unter Druck, restrukturieren und investieren gezielt“, sagt Headhunterin Jessica Bunjes. Die Suche nach der „eierlegenden Wollmilchsau“ habe damit ein neues Level erreicht.
Zum Wunschprofil gehören laut Bunjes KI-versierte Digitalexperten, die Inhalte so aufbereiten können, dass sie auf möglichst vielen Kanälen konsumiert werden. Idealerweise seien sie zudem telegen, eventaffin, vertriebsorientiert und flexibel – und hätten keine überzogenen Gehaltsvorstellungen.
Eine Umfrage des „Wirtschaftsjournalist“ unter den Chefredaktionen deutscher Wirtschafts- und Leitmedien zeigt, welche Kompetenzen besonders gefragt sind: datenanalytische Geschichten, Finanz- und Börsenjournalismus, investigativer Journalismus sowie Kenntnisse rund um Newsletter, Podcasts, Videoformate und KI-gestützte Angebote.
Gesucht und geschätzt werden laut Bunjes insbesondere Journalisten, die „funktionierende Formate entwickeln, neue Zielgruppen erschließen und unternehmerisch denken“.
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Die
neue Ausgabe der „Wirtschaftsjournalist“ ist hier erhältlich. Darin geht es unter anderem um die Expansionspläne von Gabor Steingarts Media Pioneer, die Wahl der Mediensprecher des Jahres, Kirsten Ludowig vom Handelsblatt spricht über Führungsgrundsätze und dm-Chef Christoph Werner über Kommunikation in Krisensituationen.
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