Das geht aus dem aktuellen PR-Trendmonitor von News Aktuell und der Kommunikationsberatung PER hervor. Für die Studie wurden 302 Kommunikationsverantwortliche aus Unternehmen und Organisationen in Deutschland und der Schweiz befragt. 44 Prozent der Teilnehmer geben an, dass ihr Unternehmen aktiv zu Klima- und Nachhaltigkeitsthemen Stellung bezieht. Es folgen Diversity und Inklusion (34 Prozent) sowie Demokratie und politische Grundwerte (30 Prozent).
Zu Migration und Integration (13 Prozent) sowie Krisen und internationalen Konflikten (11 Prozent) äußern sich Unternehmen deutlich seltener. Am häufigsten zurückhaltend zeigen sich Unternehmen laut Umfrage bei Krisen und internationalen Konflikten. 19 Prozent der Befragten nennen diesen Bereich. Es folgen Themen rund um sexuelle Orientierung und Identität (12 Prozent) sowie Migration und Integration (10 Prozent).
Als wichtigste Gründe für eine ausbleibende Positionierung nennen die Befragten den Neutralitätsanspruch beziehungsweise die Unternehmenswerte (40 Prozent), den Wunsch, keine Angriffsfläche zu bieten (27 Prozent), sowie eine ablehnende Haltung der Geschäftsführung (23 Prozent).
Die Haltungskommunikation hat sich in den vergangenen zwei Jahren nur moderat verändert: 29 Prozent der Befragten sagen, ihr Unternehmen kommuniziere heute aktiver und sichtbarer zu gesellschafts- und politiknahen Themen. Für 52 Prozent hat sich die Kommunikation in diesem Bereich dagegen nicht verändert.
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