Zum 1. Januar 2027 entsteht aus der Handelsblatt Media Group, dem Tagesspiegel Verlag und der Dieter von Holtzbrinck Medien die neue integrierte Mediengruppe Holtzbrinck Media. Die Neuordnung erfolgt parallel zur Zeit-Übernahme durch Stefan von Holtzbrinck
Unter dem Dach der Holtzbrinck Media werden Handelsblatt, WirtschaftsWoche, Tagesspiegel und die Background-Fachbriefings gebündelt. Die Redaktionen erhalten laut Mitteilung mehr Verantwortung für die Weiterentwicklung ihrer journalistischen und digitalen Angebote. Gleichzeitig sollen zentrale Querschnittsfunktionen gebündelt und technologisch ausgebaut werden.
Investiert werden soll gezielt in Wachstumsfelder wie Events, Communities, Verticals sowie neue digitale Produkte und KI-gestützte Angebote. In diesen Bereichen plant das Unternehmen zusätzliche Stellen im mittleren zweistelligen Bereich. Mögliche Zukäufe schließt die Gruppe ebenfalls nicht aus.
Mit der Neuaufstellung hat Dieter von Holtzbrinck Andrea Wasmuth beauftragt, CEO der Dieter von Holtzbrinck Medien und der Handelsblatt Media Group. Wasmuth sagt: „Die Zukunft des Journalismus wird dort entschieden, wo Menschen bereit sind, Verantwortung zu übernehmen, Neues zu wagen und gemeinsam ein Medienhaus zu bauen, das journalistische Kompetenz, Technologie und Produktentwicklung konsequent zusammen denkt."
Verleger Dieter von Holtzbrinck begründet den Schritt damit, dass unabhängiger, sorgfältig recherchierter Journalismus für die Demokratie wichtiger denn je sei. Man stärke die publizistischen Marken und schaffe ein modernes Medienhaus, das investiert, technologisch innoviert und wächst.
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