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News / Zum Tod von Marcus Schwarze
Marcus Schwarze (Foto: Sascha Ditscher)
10.04.2026   Aktuelles
Zum Tod von Marcus Schwarze
Der Autor der FAZ Digitalwirtschaft-Newsletter und Berater Digitale Kommunikation ist überraschend mit 56 Jahren gestorben.
Marcus Schwarze war Journalist und Buchautor für den Fachbereich Internet, Künstliche Intelligenz und Anwendungssoftware. Bis 2010 schrieb er regelmäßig für die wöchentliche Computerseite der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung, in der er 1995 gemeinsam mit Ernst Corinth auch die wöchentliche Rubrik Netzgeflüster begründete, die älteste Internet-Kolumne einer deutschen Tageszeitung.

Im Januar 2011 wechselte Schwarze als „Chef Digitales“ und Mitglied der Chefredaktion zur Koblenzer "Rhein-Zeitung". Im August und September 2017 arbeitete Schwarze als Redaktionsleiter Online für die „heute Show“ des ZDF.[
 
Von Oktober 2017 an war er Leiter der Online-Redaktion bei der "Berliner Morgenpost" der Funke Mediengruppe. Nach einer Zwischenstation bei der PR-Agentur Storymachine GmbH in Berlin arbeitete er seit Oktober 2018 als Freier Journalist und Berater Digitale Kommunikation von Koblenz aus.
 
Für die Frankfurter Allgemeine Zeitung schrieb er seit 2023 regelmäßig in einem Newsletter über praktische Anwendungen der KI. Die Redaktion der FAZ Digitalwirtschaft hat am Mittwoch in ihrem Newsletter über den Tod ihres Mitarbeiters Marcus Schwarze informiert. “Er hinterlässt eine Lücke in unserem Team, die schwer zu füllen ist", schreibt sie. "Nicht nur weil er die Gabe hatte, den Lesern in klaren Worten die KI und die Kunst des Promptens nahezubringen. Nicht nur weil wir seine Analysen der neuen KI-Modelle immer auch in der Redaktion mit großem Interesse gelesen haben. Wir vermissen ihn auch als Kollegen, der pünktlich wie ein Uhrwerk lieferte und den seltenen Bitten um Schärfung oder Änderungswünschen am Text stoisch nachkam. Wir vermissen ihn als Quasi-Gründungsmitglied unserer Redaktion.”

Marcus Schwarze war Journalist, Berater und KI-Experte. Journalismus lernte er bei der “Hannoverschen Allgemeinen Zeitung”, später war er Digital-Chef bei der “Rhein-Zeitung” in Koblenz. Nach seinem Abschied dort im Jahr 2017 folgten Stationen bei der “Heute-Show” des ZDF, der “Berliner Morgenpost” und der Agentur Storymachine.

Marcus Schwarze war auch dem Medienfachverlag Oberauer, zu dem "Wirtschaftsjournalist:in" gehört, verbunden: Er war Autor für das “Medium Magazin” und geschätzter Gesprächspartner von “kress pro”.


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