Eine Umfrage ergibt: Wirtschaftsjournalisten finden nur wenige Manager besonders innovativ, obwohl sie insgesamt ein positives Bild von der Innovationsstärke der deutschen Wirtschaft haben.
Das zeigt eine Umfrage unter 126 Medienschaffenden, die die Dr. Doeblin Gesellschaft für Wirtschaftsforschung im Auftrag der Agentur Fink & Fuchs durchgeführt hat. Demnach bewerten 53 Prozent der Befragten die deutsche Wirtschaft als sehr oder ziemlich innovativ. Der Maschinen- und Anlagenbau, Chemie/Pharma sowie allgemein Familienunternehmen werden als die innovativsten Segmente wahrgenommen. Die klassische Schlüsselindustrie Automobil landet abgeschlagen auf Platz 7.
Gefragt nach den innovativsten Spitzenmanagern im Mittelstand, wurden nur wenige Namen häufiger genannt. Die am häufigsten genannten mittelständischen Unternehmen sind Trumpf, Würth und Viessmann. Ausschlaggebend ist laut Befragten das Zusammenspiel aus technologischer Exzellenz, strategischem Weitblick, Stabilität und überzeugender Kommunikation.
So positioniere Trumpf sich breit um die Themen Technologieführerschaft, Innovationserfolge und Tradition. Der Fokus liegt dabei den Analysten zufolge nicht auf der Produktebene, sondern einer übergeordneten Innovationsreputation, die Diskurse auf Wirtschafts- und Politikebene aufgreift und das eigene Unternehmen darin verortet. Gerade CEO Nicola Leibinger-Kammüller bezieht immer wieder Stellung, auch in gesellschaftlichen und politischen Debatten.
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