In einer Sonderfolge des „Handelsblatt“-Morning-Briefing zieht er gemeinsam mit Teresa Stiens Bilanz. Wer auf ihn folgt und wie das neue Format aussieht.
Christian Rickens verabschiedet sich nach mehr als viereinhalb Jahren als Autor des werktäglichen Newsletters. Gemeinsam mit Co-Autorin Teresa Stiens blickt er in der Sonderfolge auf prägende Momente zurück – vom russischen Angriff auf die Ukraine bis zu nächtlichen Einordnungen, die zeigen, wie schnell sich eine Nachrichtenlage am nächsten Morgen durch neue Fakten verändert haben kann.
Rickenes beschreibt einen Diskurs, der in den vergangenen Jahren härter und pessimistischer geworden sei. Gleichwohl widerspricht er dem Eindruck eines strukturellen Niedergangs der Bundesrepublik: Deutschland habe frühere Krisen gemeistert, Reformfähigkeit und wirtschaftliche Stärke seien weiterhin vorhanden. Entscheidend sei, wie über Politik und Wirtschaft gesprochen werde – und mit welcher Haltung.
Ab März übernimmt Sven Prange die Autorenschaft. Der bisherige Wochenend-Chef des „Handelsblatts“ setzt wie sein Vorgänger auf einen liberalen Blick auf die Welt – und eine Prise Humor. Er bringt aber auch eine Neuigkeit mit: das „Morning Briefing Insight“: Ab dem 7. März erscheint samstags eine exklusive Podcast-Folge für Abonnenten, die redaktionelle Entscheidungen und vor allem den Austausch mit den Hörerinnen und Hörern in den Mittelpunkt rückt.
Christian Rickens kehrt zu „brand eins“ zurück. Ab Juli berät er die Chefredaktion, die er zum Jahresbeginn 2027 übernehmen wird. Vor seiner Tätigkeit beim „Handelsblatt“ war Rickens Ressortleiter Wirtschaft bei „Spiegel Online“, Redakteur beim „Manager Magazin“ und in der Gründungsphase Autor für „brand eins“.
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