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News / Kayhan Özgenc im Hintergrund
Kayhan Özgenc (Foto: Lisa Sophie Kempke)
20.02.2026   Aktuelles
Kayhan Özgenc im Hintergrund
Der frühere „Business Insider“-Chefredakteur stand oft im Rampenlicht. Heute arbeitet er als PR- und Krisenberater im Hintergrund. Wie sich der Rollenwechsel anfühlt.
In der Printausgabe befragt „Wirtschaftsjournalist:in“ den früheren „Business Insider“-Chefredakteur, der seit Jahreswechsel unter anderem mit ABC Communication von Béla Anda zusammenarbeitet. Özgenç war im Mai vergangenen Jahres nach fast 15 Jahren bei Springer ausgeschieden. In seine Zeit als Chefredakteur fielen unter anderem die Recherchen zur ehemaligen RBB-Intendantin Patricia Schlesinger sowie zur Causa Gelbhaar. 
 
Ein Auszug:
"Sie waren als Journalist oft auch ganz vorn mit dabei – Podcasts, Debatten, öffentliche Sichtbarkeit. Jetzt zählt die Arbeit im Hintergrund. Erleichterung, oder juckt es doch immer wieder in den Fingern?

Mir hat es immer große Freude gemacht, die Recherchen und die Marke nach außen zu präsentieren. Aber keine Sorge: Ich leide nicht unter Entzugserscheinungen. Die neue Rolle im Hintergrund gefällt mir sehr gut. 
 
Als Investigativer haben Sie jahrelang Machtstrukturen offengelegt – jetzt beraten Sie auch Menschen, die selbst unter öffentlichem Druck stehen. Die wichtigste Regel bei so einem Rollenwechsel?

Vertraulichkeit, Nerven und Humor bewahren.
 
Blicken Sie heute anders auf Medien, seit Sie nicht mehr Teil einer Redaktion sind?

Nein, ich bin ja erst seit kurzem raus. Der Beruf des Journalisten, den ich 35 Jahre lang ausüben durfte, ist und bleibt etwas ganz Besonderes. Noch nie waren unabhängige Medien mit relevanten Recherchen so wichtig wie heute, vor allem für unsere demokratische Gesellschaft. Ich würde mir wünschen, dass das Recherchieren in den Redaktionen wieder stärker in den Mittelpunkt rückt. 
 
Was hat Sie im Journalismus am meisten geprägt – und was davon nehmen Sie mit in Ihre neue Rolle?

Neugier auf spannende Menschen und Themen, die Suche nach der inneren Wahrheit, komplexe Inhalte verständlich rüberbringen – all das kann ich jetzt auch ganz gut gebrauchen." (...)


Das vollständige Interview lesen Sie in der Printausgabe.
 
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