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News / Christoph Koch sucht neue Heimat
Christoph Koch c Urban Zintel Penguin House
09.02.2026   Aktuelles
Christoph Koch sucht neue Heimat
Die Kolumnen des „brand eins“-Autor enden. „Was wäre, wenn….?“ würde gerne umziehen.
Nach fast 100 Folgen endet die Kolumne „Was wäre, wenn …?“ von Christoph Koch im Magazin „brand eins“. Rund acht Jahre hatte er dort über Themen wie Erbschaftssteuer (die Abschiedsfolge), den öffentlichen Nahverkehr oder die deutsche Wiedervereinigung geschrieben.

„Ich durfte mich fragen, was passieren würde, wenn Bayern sich von Deutschland abspaltet, wenn alle Grenzen offen wären oder wenn es keine Schwarzarbeit mehr gäbe“, blickt er zurück. „Mal waren die Szenarien realistischer – oder zumindest denkbar – wie bei der Zuckersteuer, einem Verbot von Außenwerbung oder den Auswirkungen einer verbindlichen Frauenquote. Mal waren es eher Gedankenexperimente: Was wäre, wenn … wir ewig lebten? Wenn auf der ganzen Welt Frieden herrschte? Wenn die Männer die Kinder bekämen?“
 
Christoph Koch sind die Ideen nicht ausgegangen: „Ich hätte noch Stoff für 100 weitere Folgen gefunden (…). Aber mit jeder neuen Technologie und jeder neuen Debatte tun sich ja wieder neue Denkräume und Szenarien auf. Falls also jemand ein neues Zuhause für dieses kleine, feine Format (und seinen freundlichen, stets pünktlich liefernden Autor, hehe) weiß - let’s talk.“
 
Und zur Sicherheit: Als Autor für "normale" Geschichten - von KI über Kernfusion bis sanfter Thoughtleader-Verspottung – bleibt Christoph Koch „brand eins“ erhalten.

Zum guten Schluss seiner Kolumne bedankt sich Christoph Koch bei allen Expertinnen und Experten, „die sich getraut haben, mit mir auf diesen und anderen Fragen herumzudenken.“ Sein Dank gilt auch den Leserinnen und Lesern, die oft tolle Vorschläge für Kolumnenfolgen gaben. Christoph Koch dankt aber auch den Faktencheckerinnen Katja Ploch und Victoria Strathon, „die aus jeder Folge mindestens eine Schlamperei rausfischten, gerne aber auch mal einen kapitalen Denk- oder Rechenfehler“ bemerkten.


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