Der Berliner „Tagesspiegel“ erkennt Nachholbedarf. Die Chefredakteurin etablierte „Tagesspiegel Young Finance“.
„Focus Money“ und die „Börsen-Zeitung“ machen beim Projekt „Schulbanker“ gemeinsame Sache mit dem Bankenverband. Der hatte eigens ein acht Punkte umfassendes „Positionspapier zur Finanzbildung“ vorgelegt. Unter anderem sollen mehr Medienpartnerschaften und Plattformen gefördert werden, um das Thema stärker in Politik, Bildung und Alltag zu verankern. Für die Branchennews der Printausgabe von „
Wirtschaftsjournalist:in“ geht Roland Karle dem Thema Finanzbildung nach.
Hier sein Beitrag: "Am Bankenplanspiel des Bankenverbands haben seit dem Start 1998 schon an die 100.000 Jugendliche und über 8000 begleitende Lehrkräfte teilgenommen. Für den aktuellen Wettbewerb, der noch im Februar läuft, sind 171 Schulen aus Deutschland, Italien, Liechtenstein, Österreich, Rumänien und der Schweiz mit rund 3200 Schülern in 770 Teams angemeldet.
Sie leiten dabei eine virtuelle Bank, treffen Entscheidungen wie Manager und messen sich mit der Konkurrenz. Nach sechs Runden qualifizieren sich die 20 besten Teams für das Finale in Berlin. „Focus Money“ und die „Börsen-Zeitung“ unterstützten die „Schulbanker“ durch kostenfreien Zugang zum E-Paper und zu weiteren Inhalten.
Auch der Berliner „Tagesspiegel“ erkennt Nachholbedarf. „Finanzbildung wird im Bildungssystem bis heute wenig behandelt“, sagt die stellvertretende Chefredakteurin Anke Myrrhe und antwortet mit „Tagesspiegel Young Finance“: Bei diesem Bildungsprojekt, das sich an junge Erwachsene zwischen 16 und 30 Jahren wendet, kooperiert die Zeitung mit den BörsenXperts vom Verein Börsenplatz Berlin. Seit Ende Januar erfahren die Mitwirkenden via E-Learning, wie die Finanzwelt funktioniert und erhalten Einblicke in Börse, Handelssaal und Trading App. Wer sich für das Projekt anmeldet, erhält gratis ein Digitalabo des „Tagesspiegels“ und einen regelmäßigen Finanzen-Newsletter.
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