Der internationale Wirtschaftsnachrichtensender CNBC will in den deutschsprachigen Markt expandieren und startet mit CNBC DACH eine eigene Plattform für Deutschland, Österreich und die Schweiz. Der Start ist für Anfang 2027 vorgesehen.
Wie Rupert Sommer auf
"Meedia" schreibt, soll CNBC DACH als multimediale Wirtschafts- und Finanzplattform positioniert werden. Das expansionsfreudige US-Unternehmen hat seinen Hauptsitz in New Jersey. Geplant sind Inhalte über einen eigenen TV-Kanal, digitale Angebote, soziale Medien, sogar eigene Print-Formate sowie Live-Events. Der Fokus liegt auf Wirtschaft, Kapitalmärkten und Unternehmen aus der DACH-Region, eingebettet in die globale Berichterstattung von CNBC. Zielgruppe sind insbesondere Führungskräfte, Investoren und Entscheider, wie sie sonst unter anderem Medienunternehmen wie Bloomberg zu erreichen versucht.
Die redaktionelle Steuerung soll aus Frankfurt, Zürich und Wien erfolgen, weitere Standorte in Berlin und München sind geplant. Gesellschafter der Holding mit Sitz in Wien sind der österreichische Investor Alexander Schütz, der Unternehmer und MET-Group-Mehrheitsaktionär Benjamin Lakatos sowie der Medienunternehmer Rusmir Nefic, der auch als Gründer und CEO von CNBC DACH fungieren wird.
Nefic beschreibt den Anspruch so: „Mit CNBC DACH bauen wir eine multimediale Plattform auf, die über Entwicklungen an den Kapitalmärkten, Markttrends und makroökonomische Zusammenhänge aus erster Hand und rund um die Uhr berichtet. Unser Ziel ist es, Führungskräften aus der gesamten DACH-Region eine starke Stimme zu geben und einen Ort zu schaffen, an dem sie sich informieren, zuhören, Ideen austauschen, Erkenntnisse teilen und sich aktiv einbringen können.“
Auch die Investoren betonen den strategischen Anspruch des Projekts. Alexander Schütz sagt: „CNBC DACH ist weit mehr als eine Nachrichtenplattform – es ist eine strategische Chance, das Wirtschafts- und Kapitalmarktumfeld im deutschsprachigen Markt nachhaltig zu stärken.“ Man wolle ein hochwertiges, plattformübergreifendes Wirtschaftsmedium aufbauen, das Transparenz und Widerstandsfähigkeit der Finanzmärkte unterstütze.
Benjamin Lakatos sieht insbesondere eine internationale Wahrnehmungslücke. Er will deutschen Marken und Unternehmen mehr Sichtbarkeit geben. „Viele Leistungen des deutschsprachigen Raums erfahren international noch immer nicht die Aufmerksamkeit und Bedeutung, die sie verdienen. CNBC DACH hat den Anspruch, diese Lücke zu schließen“, so Lakatos vollmundig.
Mit CNBC DACH erweitert der US-Sender sein internationales Netzwerk um einen eigenständigen deutschsprachigen Ableger. CNBC ist nach eigenen Angaben in über 372 Millionen Haushalten weltweit präsent und betreibt neben dem TV-Sender unter anderem die Plattform CNBC.com, den Bezahldienst CNBC Pro sowie zahlreiche Podcasts, Newsletter und Events.
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