Der Schweizer Journalisten will nicht als voreingenommen gelten und verweist auf eine Studie.
Immer wieder hört der Schweizer Wirtschaftsjournalist den Satz: „Die SRF-Journalisten sind links.“ Zuletzt auch bei Wirtschaftsvertretern aus Basel, wo der Mitarbeiter des Schweizer Fernsehens (SRF) auftrat. „Mag sein (durchschnittlich betrachtet)“, antwortete er. Andi Lüscher ist es aber wichtig zu betonen, dass „wir immer versuchen, uns von unseren politischen Einstellungen zu lösen und ausgewogen zu berichten. Das schreiben uns auch unsere publizistischen Leitlinien vor.“
Meist gelinge das sehr gut. Hierfür gebe es eine
Studie des fög-Instituts der Universität Zürich, so der Moderator und Co-Leiter der TV-Wirtschaftsredaktion.
Sein Kollege Reto Lipp pflichtet ihm bei: „Die Studie zeigt sehr gut, dass SRF sehr eingemittet ist. Der angebliche "Links-Trend" ist eine Schimäre. Vor allem verbreitet von Leuten, die glauben, dass eine kritische Frage ganz grundsätzlich mit links gleichzusetzen ist. Was natürlich totaler Unsinn ist. Es ist unsere journalistische Aufgabe in Sendungen kritische Fragen zu stellen, wir sind nicht die verlängerte PR-Abteilung der Firmen. Mit links hat das herzlich wenig zu tun, sondern mit Leuten, die Probleme haben, sich kritischen Fragen zu stellen“, so sein Post auf Linkedin.
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