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News / Melanie Amann verlässt den Spiegel
Melani Amann (Foto: Peter Rigaud)
01.09.2025   Aktuelles
Melanie Amann verlässt den Spiegel
Der Machtkampf ist entschieden. Die Top-Journalistin orientiert sich neu.
Melanie Amann, stellvertretende Chefredakteurin des „Spiegel“, verlässt das Medienhaus zum Ende dieses Jahres, "um sich neuen Aufgaben zu widmen", berichtet „kress.de“. Bis Ende 2025 werde Amann als Autorin der „Spiegel“-Chefredaktion tätig sein. Im Oktober wird sie, wie „Wirtschaftsjournalist:in“ berichtet hat, für ein Stipendium in Harvard sein.

Melanie Amann wird so zitiert: „Ich blicke mit Dankbarkeit auf 12 erfüllende und erfolgreiche Jahre in der Spiegel-Redaktion zurück. Es war für mich eine Ehre und Freude, für das Haus von Rudolf Augstein als Redakteurin, Hauptstadtbüroleiterin und stellvertretende Chefredakteurin tätig gewesen zu sein. Den Kolleginnen und Kollegen wünsche ich für die Zukunft alles Gute.“

„Spiegel“-Chefredakteur Dirk Kurbjuweit kommt so zu Wort: „Ich danke Melanie Amann für die Arbeit, die sie für den Spiegel geleistet hat, vor allem für ihre unerschrockene Berichterstattung über die AfD und ihre glänzende Vertretung des Spiegel in Talkshows und Podcasts. Für ihren weiteren Weg wünsche ich ihr das Allerbeste.“

Der "Spiegel"-Chefredaktion gehören künftig neben Dirk Kurbjuweit weiterhin seine beiden Stellvertreter:innen Cordula Meyer und Thorsten Dörting an.

Dr. Melanie Amann, Jahrgang 1978, studierte Rechtswissenschaft in Trier, Aix-en-Provence und Berlin und wurde an der LMU München promoviert. Von 2003 bis 2004 verbrachte sie ein Jahr auf der Deutschen Journalistenschule in München. Nach Stationen als Redakteurin bei der "Financial Times Deutschland", der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" und der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" wechselte sie 2013 zum Spiegel nach Berlin. Auf Basis ihrer Recherchen und Enthüllungen über die AfD veröffentlichte sie 2017 das Buch „Angst für Deutschland – Die Wahrheit über die AfD“.
 
Seit Februar 2019 leitete sie gemeinsam mit Sebastian Fischer, Martin Knobbe und Philipp Wittrock das Hauptstadtbüro des "Spiegel", 2021 wurde sie in Personalunion Mitglied der "Spiegel"-Chefredaktion unter Steffen Klusmann, 2023 ernannte sie Dirk Kurbjuweit zu seiner Stellvertreterin.


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