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News / Sebastian Matthes über die derzeitige Überdosis an Bad News
Mattes: "Vielleicht steht am Ende eine Effizienz-Revolution." Foto: Max Brunner
02.12.2022   Aktuelles
Sebastian Matthes über die derzeitige Überdosis an Bad News
Wie schaffen wir die Realität zu beschreiben, ohne Panik zu erzeugen?
Wie Wirtschaftsmedien mit Krieg und Krisen umgehen, erklärt in unserer aktuellen Ausgabe Sebastian Matthes. Der Chefredakteur des "Handelsblatts" sagt über die derzeitige Überdosis an Bad News:

"Krieg, Inflation, Energiekrise – und ein unsicherer Ausblick in die Zukunft: Die Welt erlebt eine Vielzahl großer Krisen zur gleichen Zeit. Es ist die Aufgabe von Journalistinnen und Journalisten, über diese multiplen Krisen zu berichten. Doch die Aufgabe von Journalismus endet nicht dabei, die Dramen der Gegenwart nachzuzeichnen. Journalismus bedeutet auch, zu beschreiben, mit welchen Ideen sich Menschen, Unternehmen und Regierungen gegen die Krisen stemmen – und wo in all dem Drama auch Neues entsteht.

In diesem Geist ist neulich unser großer Report über den Zustand der deutschen Wirtschaft erschienen, bei dem Reporterinnen und Reporter des „Handelsblatts“ durchs Land gereist sind, um zu erfahren, wie die Stimmung bei großen wie kleinen Unternehmen wirklich ist und wie sie durch die schwierige Zeit steuern.

Vielleicht steht am Ende der aktuellen Krisen sogar eine Effizienz-Revolution, wie die Wirtschaftsweise Monika Schnitzer neulich sagte. Und wer weiß, vielleicht kommt das Google der Energieeffizienz ja tatsächlich aus Europa."

Lesen Sie auch noch die Antworten dieser Krisenerklärer:
- Horst von Buttlar, "Capital"
- Beat Balzli, "Wirtschaftswoche"
- Kayhan Özgenc, "Business Insider"
- Cai Tore Philippsen, FAZ
- Georg Meck, "Focus Money"
- Roland Tichy, "Tichys Einblick"
- Birgit Wetjen, "Courage"
- Henrik Müller, TU Dortmund
- Leon Müller "Der Aktionär"
- Ellen Heinrichs, Bonn Institute
- Christian Preiser, "Kunststoff Information"
- Hermann-Josef Tenhagen, "Finanztip"

Die Fragen an die oben genannten Journalistinnen und Journalisten und deren Antworten lesen Sie hier.


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