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Läuft bei den Brands: "Capital"-Chef Horst von Buttlar Foto:
23.11.2022   Aktuelles
Alles super-duper bei "Capital" und den Maklern
Die Zeitschrift „Capital“ hat in ihrer Oktober-Ausgabe einen Mak- ler-Kompass veröffentlicht und fand alles oberprima. Fast 900 Makler wurden mit gut bis sehr gut bewertet.
Berlin - Man soll ja nicht sagen, dass alles schlecht sei heutzutage. Von den gut 900 aufgelisteten Immobilien-Vermittlern erzielten alle „gute bis sehr gute Bewertungen, 837 Firmen erzielten gar die Höchstnote von fünf Sternen, 53 kamen auf vier Sterne“, lobt das Magazin. Alles super-duper also in der Maklerwelt. Nur Einser und Zweier (Frage: Was haben die mit dem Zweier eigentlich falsch gemacht?). Wenn es früher in einer Klassenarbeit solche Noten gab, wusste auch der dämlichste Lehrer, dass hier was grundsätzlich nicht mit rechten Dingen zugegangen war.


Nicht so „Capital“, das offenbar nichts dabei findet, bei Maklern alles nur spitze zu finden. Von einem Makler-Kompass, für den nach Selbstauskunft mit Scope Fund Analysis und dem IIB Institut gleich zwei Firmen angeblich damit beschäftigt waren, im Internet die Angebote von 14.480 Maklern in 164 Kommunen zu vergleichen. Noch mal rund 3.000 Firmen wurden demnach in den vier Kriterien Qualität, Prozessqualität, Exposé, Vertrag und Service bewertet. Am Ende bekamen fast 900 ein Siegel mit „gut“ oder „sehr gut“ aufgebebbt, mit dem sie jetzt auf Kundenfang gehen können.


Was ist mit denen, die nicht allererste Sahne waren? Darüber erfährt der geneigteLeser nichts. „Capital“-Chef Horst von Buttlar zeigte sich in unserem Schwestermagazin „kresspro“ hocherfreut, wie das Geschäft mit den „Brands“, also dem Handel mit Marken und Siegeln, sich entwickle und schon ein Fünftel zum Umsatz beitrage. Man beginnt zu begreifen, warum dies so ist. Also, „Capital“: Alles immer schön super-duper halten, dann klappt das schon mit dem Siegel-Geschäft